Jetzt den Radschnellweg Aachen-Herzogenrath bauen!

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Wir fordern die Städteregion Aachen und die Politik auf: Setzen Sie unverzüglich den geplanten Radschnellweg Aachen-Herzogenrath in die Realität um! Orientieren Sie sich am Erfolg vergleichbarer Verbindungen in den Niederlanden, kopieren Sie deren Erfolgsrezepte und erklären Sie diese für Leute, die sich mit dem Thema nicht auskennen! Lassen Sie sich nicht von fadenscheinigen Unterstellungen über vermeintliche ökologische und finanzielle Risiken dieses Projekts beirren! Lassen Sie es nicht zu, dass dieser wichtige Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität als Standortvorteil für die Region verspielt wird!

Die Planungen für den Radschnellweg Aachen-Herzogenrath müssen fortgeführt und umgesetzt werden, denn er wird mit diesen Eigenschaften für alle, die im Einzugsbereich der Strecke wohnen, arbeiten, einkaufen oder sonstige Fahrtziele haben

  • das Fahrrad zu einer attraktiven Alternative zum Auto machen, mit der man ohne Stau und Stress ans Ziel gelangt,
  • Menschen das Fahrrad benutzen lassen, für die es bisher nicht sicher, komfortabel und schnell genug war,

und auf diese Weise die überlasteten Auto– und ÖPNV-Verbindungen so kostengünstig entlasten, wie es keine Kfz-Umgehungsstraße oder kein neuer ÖPNV erreichen könnte!

 

8 Kommentare auch kommentieren

  1. Bernward sagt:

    könnt Ihr mich erst einmal über die Trassenführung und die Alternativen informieren, bevor ich irgendwas unterschreibe?

    Was ist das für eine seltsame Internetpräsenz. Unterschriften sammeln ohne zu informieren………..?????

    1. Pedalritter sagt:

      Entschuldigung. Auf dieser Seite geht es nicht um die konkrete Trassenführung. Es geht darum, politische Rückendeckung zu bündeln für das Projekt http://www.radschnellweg-euregio.de das schon im Vorhinein polemisch und sachfremd unter Beschuss genommen wird. Unterzeichnen sollen hier alle, die ganz grundsätzlich den Bau einer hochwertige Radschnellwegverbindung zwischen Aachen und Herzogenrath bzw. Heerlen mit denjenigen Eigenschaften unterstützen, fordern und willkommen heißen, die hier auf radschnellweg-jetzt.de beschrieben werden.

      Die genaue Trassenführung wird in einem späteren Schritt entschieden, und soll sich dabei nach den Forderungen, die man hier unterzeichnen kann, an die Kriterien Kreuzungsfreiheit/Kreuzungsvorrang, Steigung unter 2,5%, Trennung von Fußgängern und Autos etc. halten. Diese Kriterien als solche werden in den vorhandenen Kurzartikeln verständlich zusammengefasst.

  2. Radfan sagt:

    Also einen Persilschein für eine Entscheidung von der nicht klar ist, wie sie umgesetzt wird? Danke, nein. Dieserart Projekte, die in Aachen gescheitert sind gibt es genug.

    1. Pedalritter sagt:

      Wieso „Persilschein“? Es geht um die Forderung, schon existente Pläne für einen Weg mit ganz klar definierten Eigenschaften in die Realität umzusetzen. Auch die Trassierung ist schon so konkret, dass ziemlich deutlich ist, wofür man sich hier einsetzt.

      Dieserart Projekte, die in Aachen gescheitert sind gibt es genug.

      Aha, welche denn?

  3. Daniela Siebert sagt:

    Was mich interessiert, ob jemals eine Erhebung gemacht wurde aus der hervorgeht, ob wirklich eine große Nachfrage nach so einer Radstrecke besteht. Wenn man die Kommentare im Netz so ließt, und das sind inzwischen erstaunlich viele, so sind die meisten dagegen. Vor allem diejenigen die schon jetzt mit dem Rad aus Kohlscheid nach Aachen zur Arbeit fahren finden ihren jetzigen Weg in keinster Weise schlecht, sondern nur nicht saniert und deshalb in teilweise miserablem Zustand. Man stelle sich mal vor es werden 10 Millionen verbaut jede Menge Grün zerstört, Bäume gefällt, Kleingärtner verjagt und Flächen versiegelt, Naherholung unmöglich gemacht und dann fährt keiner auf dieser Radrennstrecke. Wer von den Verantwortlichen für diesen Zerstörungswahn kommt dann zu den Anwohnern und entschuldigt sich und sagt: „oh da haben wir uns wohl vertan“.
    Warum ist es nicht möglich Dinge mit Augenmaß anzugehen und die Anwohner wirklich mit einzubeziehen, denn das ist bis jetzt nur Augenwischerei gewesen. Frage mich wer sich ein so negatives Denkmal setzen möchte.

    1. Pedalritter sagt:

      Die Erhebung nach dem Bedarf ist Teil der Machbarkeitsstudie, bei der auch untersucht wird, was für ein Nutzerpotential dieser Radweg hätte. Erst wenn die Machbarkeitsstudie eindeutig den wirtschaftlichen Sinn der Planung herausfindet, wird der Weg auch gebaut. Aber auch diese Machbarkeitsstudie ist nur unterwegs, weil Voruntersuchungen ergeben haben, dass ein Radweg dieser Art die Lösung von Verkehrsproblemen darstellen kann, die auf andere Weise nur viel teurer und mit viel mehr Flächenverbrauch gelöst werden könnten. Natürlich ist wird auch mit einem Fahrradweg eine gewisse Fläche versiegelt. Aber die Leistungsfähigkeit, d.h. wieviel Leute auf diesen Weg pro Zeit verkehren können, ist pro Fläche um ein so vieles höher als jede Kfz-Straße, dass sich dieser Nachteil schnell relativiert. Auch die Kosten für eine vergleichbare Umgehungsstraße für Autos sind um bis zu 50 mal teurer. Naherholung wird übrigens keineswegs unmöglich gemacht. Fahrräder sind geräuschlos, und da diese sich auf einem von Fußgänger getrennten Weg befinden, der parallel geführt wird, stören sie auch keine Spaziergänger beim Flanieren mit ihren Hunden.

      Es mag sein, dass auch schon heute Fahrradfahrer auf existenten Wegen zurecht kommen. Dass diese alle mit den bisherigen Lösungen zufrieden sind, stimmt aber definitiv nicht. Außerdem geht es bei dem Weg darum, zusätzlich Menschen aufs Rad zu bewegen, denen die bisherigen Radwege aus guten Gründen zu unbequem und zu gefährlich sind, und die deshalb bisher nicht auf dieser Strecke das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen. Das betrifft u.a. ganz besonders Kinder und ältere Personen.

      Dass Fahrradwege, wenn sie steigungsfrei, kreuzungsfrei, getrennt von Fußgängern, beleuchtet und gewartet sind, in sehr hoher Zahl Menschen aufs Fahrrad zum Pendeln umsteigen, ist anderswo schon vielfach bewiesen, setzt aber voraus, dass der Weg genau nach diesen Kriterien gebaut wird.

      Niemand möchte sich hier ein Denkmal setzen. Es gibt nur Menschen in Verantwortung, die begriffen haben, dass man für die Zukunftsfähigkeit und den Lebenswert dieser Region Dinge ändern muss, unter anderem bei der Organisation von Mobilität. Diese Menschen haben damit schon so viel Lernbereitschaft gezeigt, dass ihnen ein Denkmal gebührte — aber selber wollen diese Menschen kein Denkmal, sonder vor allem ganz pragmatisch etwas Sinnvolles tun, indem sie für existente Verkehrsprobleme Lösungen suchen, die besser funktionieren als die gescheiterten von gestern.

      Noch eine Sache zur Finanzierung: der Radschnellweg Euregio würde vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert, und zwar wie eine Landesstraße zwischen zwei Kommunen. Dabei hängt die Finanzierung untrennbar von den o.g. Kriterien ab und deshalb ist die Planung des Weges genau auf den Trassen wie auf dieser Seite auch verlinkt. Da die Stadt Herzogenrath sich im Nothaushalt befindet, würde der Radweg auf dem Gebiet der Stadt Herzogenrath sogar zu 100% von NRW bezahlt, d.h. die Stadt Herzogenrath würde ein wertvolles, leistungsfähiges Stück Infrastruktur geschenkt bekommen, die auch Fußgängern zugute kommt. Man bedenke die Brücke über die Bahn, die wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, und für deren Ersatz die Stadt Hz kein Geld hat. Diese Brücke würde im Rahmen des RSW wieder errichtet, und zwar „umsonst“ für die Herzogenrather!

      Die Fördermittel für den RSW sind im Übrigen zweckgebunden. Sie stehen nicht für die Sanierung von innerstädtischen Radwegen zu Verfügung. Man kann das Geld also für den Radschnellweg nutzen, oder es bekommt halt eine andere Region!

  4. Ralf aus Herzogenrath sagt:

    Bravo,
    endlich sagt mal einer dieses Projekt eine gute Sache ist!
    Meine Unterschrift bekommst Du/ diese Seite.
    ( Und ich war auch schon bei Infoveranstaltungen für den Radschnellweg dabei)
    Und bitte nicht über die Neustarße. Diese Radschnellweg gehört neben der Bahngleisen ,
    mit so wenig Steigung wie möglich.
    Die Neustraße hat gute Fahrradwege die brauchen wir nicht neu zumachen.
    Und wenn jetzt die Gegner wieder sagen bloß nicht an den Bahngleisen.
    Kann ich nur sagen,
    fahrt doch mal von Übach Palenberg HBF mit den Fahrrad. Die gehen neben den Gleisen!

  5. Peter Schwarz sagt:

    Ein Angebot erzeugt auch Nachfrage. Die bisherigen Verbindungen für Radfahrer nach Aachen haben alle Mängel. Entweder sie führen lange Strecken an einer Hauptstraße entlang (durch Kohlscheid bis Richterich), haben unzählige Strassenkreuzungen (dito, u.a. Neustrasse mit gefährlichen Hausausfahrten), schlechte Beläge (alternative Feldwege bei Hasenfeld oder Horbach) oder sind noch blöderweiße mit Hindernissen verbaut (alte Bahntrasse durch Kohlscheid). So hoch finde ich den Aufwand für diesen Radschnellweg nicht, und sehr viel Landschaft wird nicht verändert, da bis auf den eventuellen Abschnitt an der Bahntrasse zw. Kohlscheid und Herzogenrath vorhandene Wege verwendet und ausgebaut werden. Alles, was den motorisierten Strassenverkehr eindämmt, ist doch zu befürworten, zumal der ÖPNV im Raum Aachen mit seinem schlechten Preis/Leistungsverhältnis und langen Fahrzeiten keine Alternative darstellt.

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